25.08.25

Smart GEP: Dynamische Generalentwässerungsplanung mit URBAN SENSE®


Die Anforderungen an moderne Infrastrukturprojekte wachsen stetig – insbesondere in der Wasserwirtschaft, wo technischer Fortschritt, Ressourcenschonung und Klimawandel auf komplexe Systeme treffen. Building Information Modeling (BIM) bietet hierfür eine zukunftssichere Grundlage: Es ermöglicht modellbasiertes Planen, digitales Koordinieren und nachhaltiges Dokumentieren – über alle Projektphasen hinweg.

Von der Idee zum intelligenten Modell

In wasserwirtschaftlichen Projekten – ob Kläranlage, Pumpwerk oder Trinkwasseraufbereitung – ist die Schnittstelle zwischen Planung, Bau und Betrieb besonders sensibel. Unterschiedliche Gewerke, komplexe Anlagenstrukturen und hohe Anforderungen an Funktionalität und Dauerhaftigkeit erfordern eine präzise Abstimmung.
BIM schafft hier klare Vorteile: In einem zentralen, virtuellen 3D-Modell werden bauliche, technische und funktionale Informationen verknüpft. Das schafft Übersicht, ermöglicht frühzeitige Fehlervermeidung und vereinfacht die Kommunikation zwischen allen Beteiligten – vom Planer über den Bauherrn bis hin zum Betreiber.

Erfahrungen aus der Praxis

Wir setzen BIM bereits heute in mehreren Projekten erfolgreich ein – insbesondere in der Entwurfs- und Ausführungsplanung von Anlagen der Siedlungswasserwirtschaft. Dazu zählen unter anderem die Erneuerung von Trinkwasserwerken, die Erweiterung von Kläranlagen und Projekte im Bereich der Abwasserbehandlung.
In diesen Vorhaben zeigt sich der konkrete Mehrwert: Visualisierung komplexer Bauphasen, transparente Koordination, optimierter Materialeinsatz und fundiertere Kostenkontrolle. Auch Anpassungen oder Erweiterungen im laufenden Projekt lassen sich dank BIM strukturierter und sicherer umsetzen.

Vorteile für Auftraggeber und Betreiber

Der Einsatz von BIM zahlt sich für öffentliche und private Auftraggeber gleichermaßen aus:

  • Transparente Projektabwicklung
  • Reduzierte Schnittstellenverluste und Planungsfehler
  • Nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen für Fördermittelgeber und Gremien
  • Optimierte Wartungs- und Betriebsunterlagen nach Inbetriebnahme

Gerade bei wasserwirtschaftlichen Anlagen, die über Jahrzehnte funktionieren müssen, schafft BIM eine belastbare digitale Grundlage für das gesamte Lebenszyklusmanagement.

Fazit

BIM ist kein Selbstzweck – sondern ein leistungsfähiges Werkzeug, das die Qualität von Planung und Kommunikation in der Wasserwirtschaft signifikant verbessert.
Für uns bei Regierungsbaumeister Schlegel ist BIM längst mehr als eine Methode: Es ist ein integraler Bestandteil einer zukunftsfähigen, vernetzten und verantwortungsbewussten Ingenieurarbeit – im Interesse der Auftraggeber, Betreiber und unserer Umwelt.

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